Besuch aus der japanischen Nachbarschaft

Geschrieben von Andreas Nicol am 25.03.2009 um 20:20
Berichte

Am vorletzten Novemberwochenende hatten wir wieder Besuch aus Japan bei uns. Damit konnten wir dieses Jahr bereits zum zweiten Mal die wunderbare Gelegenheit wahrnehmen, zusammen mit japanischen Naginataka zu trainieren. Nach einer Anreise mit Hindernissen - der erste Wintereinbruch der Saison hat mit Sturm, Kälte und Schnee an diesem Wochenende zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr geführt - war Akiko aus Mino endlich bei uns. Aus Mino bei Osaka! Das ist besonderer Zufall, denn Mino verhält sich entfernungsmäßig zu Suita (wo ich früher Naginata trainiert habe) wie Leverkusen zu Langenfeld und Köln entspräche dann Osaka.
Trotz der Anreiseprobleme hatten wir im Laufe des Wochenendes ausreichend Zeit, für Anfänger und Fortgeschritten angemessen zu trainieren. Am Samstagmorgen polierten wir die Grundtechnik und mittags ging es in die Rüstung. In der Mittagspause konnten wir Akiko mit einem kalten aber sonnigen Kurzausflug zum japanischen Garten neben dem Bayer-Werk überraschen. Durch winterliche Extraarbeit (hunderte von Reifen wechseln bzw. Stollen backen) und den Virus der Saison konnte leider nur die Hälfte von uns die Zeit zum Training finden. Und so waren wir dann paradoxerweise nach dem Training sogar mehr Leute als währenddessen, da einige Verhinderte zum Abendessen noch zu uns gestoßen sind, um Akiko zu treffen.
Am Sonntag standen Besichtigungen auf dem Programm, vom (natürlich) Kölner Dom bis zum Schokoladenmuseum, wo einfach alle Aspekte der Bohne erläutert werden, von der Wirtschafts- und Sozialgeschichte bis zu Biochemie und Markenkult.
Alles Gute Akiko und vielleicht sehen wir uns ja in Japan oder in Deutschland wieder!

Autor: Andreas Nicol
Bilder: Kevin Otten, Dennis Hielscher & Andreas Nicol

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