CNK-Seminar in Paris

Geschrieben von Andreas Nicol am 11.08.2008 um 17:00
Berichte

Lehrreiche Tage für zwei Schüler der Naginata Abteilung des PSV Opladen: Das vom Commiteé Nationale Kendô Paris, Abteilung Naginata ausgerichtete Seminar wurde zu einer sehr wertvollen und interessanten Erfahrung für Sonja und Conny.

An vier Tagen trafen sich 8 Nationen mit insgesamt ca 60 Teilnehmern um sich von Fukuda Sensei und Hirooka Sensei in die Finessen des Sports einweisen zu lassen. Mit dabei waren Naginataka aus England, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Italien, Tschechien und Weissrussland.

Für diejenigen, die das ganze Seminar, (volle 5 Tage) mitmachen konnten, ergab sich die Gelegenheit, neben einem Engi-Wettbewerb, am Ende auch Prüfungen abzulegen.

Die Trainingstage in Paris wurden mit einem gemeinsamen Aufwärmen durch Happô Buri Grundschlagübungen begonnen. Daraufhin wurden die Schüler in zwei Gruppen eingeteilt und die Kata abgearbeitet. Die Fortgeschritteneren haben sich bis zur achten Kata vorgearbeitet; die „Anfänger“ begnügten sich mit fünf, welche für sich auch schon sehr anspruchsvoll sind. An den weiteren Trainingstagen nach dem obligatorischen Aufwärmprogramm, wurden unter anderem auch die diversen Disziplinen vertieft, wobei die Gruppen noch weiter je nach Kenntnisstand unterteilt wurden. Zum Beispiel gab es dann auch Training für die Rüstungsträger für Shiai, also den Wettkampf.

Wir Anfänger haben uns tapfer in unserer Gruppe geschlagen und haben viele neue Erfahrungen gemacht, z.B. die vierte und fünfte Kata gelernt und dabei auch viele neue Leute kennengelernt.

Die grösste Herausforderung war für die Veranstalter, so vielen unterschiedlichen Nationen und Sprachen gerecht zu werden. Bei Erklärungen gab es immer wieder Übersetzungen vom Japanischen ins Englische und Französische, teilweise auch einfach durch Handzeichen und Demonstrationen.

Während des Trainings wurden die Gruppen auch immer wieder zusammengezogen um eine kurze Bilanz zu ziehen, auf Fehler oder auf Besonderheiten aufmerksam zu machen. Die Sensei lobten das Engagement und freuten sich über den Enthusiasmus und Fleiss der Teilnehmer.

Neben dem Training blieb noch etwas Zeit für etwas „Power-Sightseeing“ sodass wir in sehr komprimierter Form die wichtigsten Monumente von Paris besichtigt konnten.

Für die herzliche Gastfreundschaft der Franzosen wollen wir uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bedanken. Am Ende war es fast schade, dass wir nach 2 Tagen wieder abreisen mussten. Im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder dabei!

Autorin: Cornelia Izquierdo-Barea

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