Kampfkunst <-> Kampfsport, Ost <-> West

Den Bogen zwischen diesen Polen spannt das Hieb- und Stichfest.
Wie der Name schon vermuten lässt, stehen beim Hieb- und Stichfest die bewaffneten Disziplinen im Mittelpunkt. Sowohl in Japan wie auch in Europa wird heute immer noch der Umgang mit archaisch wirkenden Waffen wie Schwert und Säbel geübt, obwohl die Infanterie der Neuzeit längst auf das Sturmgewehr setzt. Und doch bleibt die Faszination ungebrochen.
Für große Abenteuerfilme ist das Kreuzen der Klingen ein Muss - seien sie phantastisch und aus Stahl (wie im Herrn der Ringe oder im Hobbit) oder Science Fiction und aus Licht (wie bei Star Wars). Von Ritterspiel über Rollenspiel auf Papier, PC oder in live bis Reenactment reichen die Formen des Nachspielens.

Doch wie trainiert man den Umgang mit einer Klingenwaffe, ohne den Nachwuchs zu gefährden?
Darauf gibt es unterschiedliche Antworten. Die Konzentration auf Einzelübungen, entschärfte Waffen, Schutzausrüstung oder Regeln sind einige davon. Unterschiedliche Methoden haben sich herausgebildet und unterschiedliche Disziplinen begründet.

Eine Auswahl davon aus der Region präsentiert das Hieb- und Stichfest. Dabei deckt es bewusst die Bandbreite von Kampfsport bis Kampfkunst ab,  sowie von Disziplinen aus Europa und Japan. Im ersten Teil werden die Disziplinen durch Vorführungen vorgestellt. Im zweiten Teil haben die Zuschauer dann die Chance, selbst in mehrere Disziplinen hinein zu schnuppern und die ersten eigenen "Gehversuche" zu unternehmen.

Das Flugblatt zur Veranstaltung

Der Ablaufplan

Zu den Beschreibungen der Disziplinen: